Thomas und Ramona – Fotodesign aus Oberlungwitz

3. März 2013 | Von | Kategorie: Interview

Thomas und RamonaThomas und Ramona haben sich den Pixeln verschrieben. Das in Oberlungwitz in Sachsen wohnhafte Paar betreibt unter dem Domainname www.pixel-liebe.de eine Webseite mit ausgesprochen professionell wirkenden Fotos.

Für mich war das Grund genug, beide in einem Interview zu befragen um Genaueres über das Paar, die professionellen Bilder und das Projekt an sich zu erfahren.

Hallo Thomas, hallo Ramona, bitte stellt euch kurz vor, damit meine Leser wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Thomas:
Mein Name ist Thomas Fankhänel, ich bin 28 Jahre alt und wohne zusammen mit meiner Partnerin Ramona Geers in Oberlungwitz. Wir beide sind leidenschaftliche Hobby-Fotografen und betreiben die Website „pixel-liebe.de“, auf der wir unsere besten Arbeiten präsentieren. Ramona beschäftigt sich seit 2008, neben ihrer Arbeit als Mediengestalterin, hauptsächlich mit der Portait- und Stockfotografie und erstellt Vektor-Grafiken für Fotolia. Ich bin CNC-Bediener bei einem großen Automobilzulieferer und habe im Jahr 2007 die Panorama-Fotografie für mich entdeckt.

Die Domain pixel-liebe wurde im Juli 2011 registriert. Ihr seit also maximal 1,5 Jahre online. Was ist die Idee hinter dem Projekt und welche Ziele verfolgt Ihr damit?

Ramona:
Die Idee, unsere Arbeiten auf einer eigenen Homepage vorzustellen, hatten wir im Sommer 2011. Kurz darauf registrierten wir die Domain „pixel-liebe.de“ und begannen die Arbeit an unserer Website. Online sind wir mit unserer Seite seit September 2012. Die Idee hinter diesem Projekt war lediglich, unsere Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren und unsere Bilder nicht auf unseren Festplatten „einstauben“ zu lassen.

Thomas:
Ich selbst veröffentlichte bereits 2007 eigene virtuelle Panoramen auf verschiedenen Portalen im Internet. Gestört hat mich aber immer, dass die Möglichkeit Klänge und Sounds einzufügen nirgends existierte. Diese Funktion fand ich immer sehr wichtig, um die Atmosphäre und Stimmung der Aufnahmen besser vermitteln zu können. Realisieren konnte man das nur mit einer eigenen Website.

Auf Eurer Webseite habe ich viele tolle Bilder gefunden, jedoch fand ich keine Möglichkeit, Euch für ein Fotoshootig zu buchen. Warum nicht? Ich könnte mir vorstellen, dass da Interesse besteht.

Ramona:
Unser eigenes kleines Studio befindet sich derzeit noch im Aufbau. In der nächsten Zeit sind noch ein paar Anschaffungen geplant, um dieses zu vervollständigen. Der Haupt-Grund dafür, dass wir keine Shootings direkt anbieten, ist, dass wir beide durch unsere Arbeit sehr wenig Zeit haben.
Shooting-Anfragen können aber immer gerne über unser Kontakt-Formular an uns gerichtet werden.

Thomas:
Ich selbst fotografiere überwiegend Panoramen. Aufnahmen von Menschen liegen mir persönlich nicht, weshalb ich diese lieber Ramona überlasse. Anfragen für Panorama-Aufnahmen nehme ich aber gerne an.

Eure Bilder wirken auf mich nicht, als wären es gelegentliche Schnappschüsse. Sie machen eher den Eindruck von durchdachten Aufnahmen, in denen jede Menge Arbeit steckt, bis Sie den Höhepunkt der Perfektion erreicht haben. Hand aufs Herz: von welchem Aufwand pro Bild darf man ausgehen? Was sind die größten Herausforderungen und was fasziniert Euch am meisten an dieser Arbeit?

Thomas:
Das stimmt, ein Panorama ist recht arbeitsintensiv. Von der Planung bis zum fertigen virtuellen Kugelpanorama auf unserer Website, vergeht gerne mal ein komplettes Wochenende. Es gibt natürlich Aufnahmen, die etwas schneller bearbeitet sind, andere benötigen wiederrum etwas mehr Zeit. Die größte Schwierigkeit und die meiste Arbeit benötigt das fehlerlose Zusammenfügen (Stitchen) der Einzelaufnahmen zum fertigen Panorama, sowie das Einbinden des Bodenbildes in dem das Stativ nicht mehr zu sehen sein soll. Das Ergebnis entschädigt aber oft die Mühe.

Ramona:
Naja, die Idee hinter meinen Fotos bzw. meinen Vektoren ist schnell entwickelt, allerdings ist die Umsetzung schon recht aufwendig, da ich versuche meine Idee 1:1 umzusetzen. Den größten Zeitaufwand nimmt die Bearbeitung der Bilder in Anspruch, da ich mit der Bearbeitung meiner Bilder, noch mal meinen persönlichen Stil mit einbringen kann. Je nach Stimmung verwende ich eine andere Bearbeitungstechnik und diese ist nicht immer von Anfang an klar, sondern sie entwickelt sich häufig während der Bearbeitung eines Bildes. Mich fasziniert dabei der ganze Prozess der Ideen-Entwicklung bis hin zum fertigen Bild.

Woher bekommt Ihr die Ideen für Eure Motive?

Ramona:
Meine Ideen-Quellen sind immer unterschiedlich – meistens entwickeln sich meine Ideen jedoch, wenn ich ruhige Musik höre oder einen fantasievollen Film sehe. Tim Burtons Werke sind beispielsweise eine sehr inspirierende Ideen-Quelle für mich.

Thomas:
Viele Ideen und Anregungen sammle ich im Internet, in einer großen Community für Panorama-Fotografie „Panorama-Community.net“, in der ich auch Hilfe von Profi-Fotografen bekomme. Inspirieren lasse ich mich auch von unzähligen Beispielen auf „Visit-World.com“ und „360cities.net“. Ansonsten lasse ich mich aber am Ort der gewünschten Aufnahme von den Gegebenheiten überraschen und versuche diesen so interessant wie möglich einzufangen.

Welche Materialien und Software benutzt Ihr für Eure Kreationen?

Thomas:
Für meine Aufnahmen ist eine Vollformatkamera mit entsprechendem Panoramazubehör mein treuer Begleiter. Dazu gehören neben einer Canon EOS 5D Mark II ein Stativ, ein Nodalpunktadapter, ein Fisheye-Objektiv und ein Fernauslöser. Zu Hause am PC, arbeite ich dann mit der Stitching-Software „PTGui“ und der HDR-Software „Oloneo Photoengine“. Für die Retusche kommt „Photoshop“ zum Einsatz, und den Feinschliff erledigt „ACDSee“.

Ramona:
Für meine Fotos verwende ich die gleiche Kamera wie Thomas, allerdings benutze ich ein Portrait-Objektiv. Für die Bearbeitung meiner Fotos verwende ich Adobe Photoshop CS6 und für die Erstellung meiner Vektoren kommt Adobe Illustrator CS6 zum Einsatz.

Welchen Tipp würdet Ihr Neulingen der Designfotografie mit auf den Weg geben?

Thomas:
Ich selbst habe sehr viel zum Thema Panorama-Fotografie in Büchern gelesen. Bei YouTube findet man auch einige gute Turorials zum Thema und in den Communities kann man die Profis mit den eigenen Fragen löchern. Ansonsten kann man nur den Tipp geben, sich von Arbeiten anderer nicht einschüchtern zu lassen, sondern ehrgeizig das Ziel zu verfolgen genau so gut oder sogar besser zu werden. Dafür ist Zeit und viel Geduld wichtig. Wenn einem dieses Hobby aber Spaß macht, geht das meist wie von allein.

Ramona:
Ich würde sagen, dass es sehr wichtig ist, sich selbst erst mal auszuprobieren. Die ersten Bilder müssen keinesfalls perfekt sein, sondern man muss vordergründig herausfinden, welche Aufnahmetechniken einen persönlich faszinieren, damit man diese für sich weiterentwickeln kann.

Was ist Euer größtes Ziel? Was möchtet Ihr unbedingt noch erreichen?

Ramona:
Ich möchte unbedingt unser Fotostudio weiter ausbauen, um meine Ideen noch besser umsetzen zu können. Ein Ziel verfolge ich mit meinen Bildern nicht, da der Weg von der Idee bis hin zum fertigen Bild mein persönliches Ziel ist.

Thomas:
Große Ziele verfolge ich persönlich nicht. Ich möchte, dass die Panorama-Fotografie ein Hobby bleibt – eine Auszeit vom stressigen Arbeits-Alltag. Mir reicht es, wenn Andere meine Arbeiten schön finden und ich gelegentlich ein Werk bei „Posterlounge.de“ verkaufe. Diese Bestätigung treibt mich an, noch mehr und noch bessere Panoramen zu erstellen.

Ich bedanke mich sehr für dieses wirklich interessante Interview, wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und lasse Euch nun den Raum für ein paar abschließende Worte:

Vielen Dank für das Interesse. Sollten die Antworten für die Leser etwas zu kurz ausgefallen sein, gibt es natürlich die Möglichkeit uns weitere Fragen zu stellen oder allgemein Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir freuen uns über jeden Besuch auf unserer Website.

Gruß
Thomas und Ramona
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