6 afrikanische Stämme im Überblick

24. März 2013 | Von | Kategorie: Themenspider

AfrikaDie Baule
Ein Akan-Volk der Elfenbeinküste sind die Baule. Die typische Religion für den Westen Afrikas ist der traditionelle Glaube der Akan. Man glaubt an eine komplexe Welt göttlicher Kreaturen, an die Verbindungen mit Seelen und an den Ahnenkult. Die Baule sind als kunstschaffendes Volk besonders kreativ. Das Baulekunsthandwerk zählt zu den in Europa beliebtesten Stücken und wird als besonders ästhetisch empfunden. Die sorgsame und vor allem detailreiche Ausarbeitung der Kunststücke ist besonders charakteristisch.

Die Chokwe
Ein Bantuvol im südlichen Afrika sind die Chokwe. Sie leben vorwiegend im Kongo, in Angola und in Sambia. Von hoher schöpferischer Kraft zeugende Plastiken mit übernatürlichen Kräften sind die Ahnenfiguren der Chokwe. Sie beschützen uns und helfen uns, den Alltagstrott zu bestehen. Ihre Stärke wird durch Opfer, Schmuck und Tänze erbeten.

Männliche und weibliche Geister stellen die Holzmasken der Tschokwe dar. Symbol für Macht und Reichtum ist der männliche Geist. Einen weit nach vorne ausladenden Bart und einen breiten Mund trägt die Tshokwe Maske. Fertilität spendet der weibliche Geist und steht für die Ahnen. Der weibliche Geist ist das Emblem einer mystischen Verlobung. Bei dieser Verlobung werden moralisch-rituelle Verpflichtungen eingegangen, deren Nichtachtung zu Zorn und Bestrafung der Vorfahren führt.

Die Dogon
Aus dem Nordwesten von Burkina Faso stammen ursprünglich die Dogon. Sie sind eine afrikanische Ethnie aus Westafrika und leben im Osten von Mali. Geschätzte 350000 Menschen umfasst das Volk der Dogon. Man kennt die Dogon auch unter anderen Namen, wie zum Beispiel Dogo, Dogom, Kibisi, Kado, Kaddo, Habbe, Habe oder Tombo. Die Dogon verfügen über eine überaus hochentwickelte handwerkliche Tradition. In unseren Breiten sind vor allem die Masken und Dogon-Türen bekannt. Circa 100 verschiedene Maskentypen kennt die Ethnie der Dogon. Die Ethnische Gruppe der Dogon ehrt den Schöpfergott Amma und praktiziert eine traditionelle Stammesreligion mit ausgeprägter Ahnenverehrung. Minderheiten der Dogon bekennen sich zum Islam oder zum Christentum.

Die Fang
Die Fang sind ein Volk, die überwiegend in Zentralafrika existieren. Die Sprache der Fang nennt sich Pangwe und gehört zur Familie der Bantusprachen. Der Großteil der Fang gehören dem christlichen Glaube an. Dies war jedoch nicht immer so. Eine monotheistische religöse Überzeugung hatten die Fang ursprünglich. Die Fang wurden obendrein sehr stark vom Mitsoghoglauben geprägt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts inwurden die Lehren des Christentums in den eigenen Glaube eingebettet. Die Fang sind berühmt für Ihre unvergleichbare Schnitzkunst. Besonders die absurd wirkenden Masken und Statuen beeindrucken die westliche Welt.

Die Himba
Die Himba sind eine Ethnische Gruppe im Norden Namibias und im Süden Angolas. Sie leben von Viehzucht und sind oft im Besitz von großen Rinder- und Ziegenherden. Der soziale Status der jeweiligen Himba Familie wird anhand der Größe der Herde bestimmt. Je größer die Herde, desto größer ist auch der soziale Status. Im Leben der Himba spielen die Tiere einen wichtigen Part. Die Himba essen von ihnen und kleiden sich mit den Fellen der Tiere. Die Religion spielt für die Himba einen entscheidenten Part. Im Himba-Glaube stellt das heilige Feuer als symbolisches Medium die Bindung mit den Ahnen her. Durch das Medium Feuer können die Vorfahren aktiv am gegenwärtigen Leben teilnehmen und es erfahren. Wenn das Feuer erlischt, ist auf der Stelle jeder Kontakt zu den Vorfahren abgebrochen.

Die Senufo
Ein Volk mit ca. drei Millionen Menschen sind die Senufo. Sie leben im Norden der Elfenbeinküste, im Süden von Mali und im Westen Burkina Fasos. Etwa 20 verschiedene Senufo-Sprachen sprechen die Senufo. Diese gehören zu den Niger-Kongo-Sprachen. Die Stammeskunst der Senufo zeichnet sich besonders durch grotesk wirkende Skulpturen und Masken aus. Auch von europäischen Kunstliebhabern wurden die Stücke der Senufo achten gelernt.

Die Yoruba
Die Yoruba sind ein global verstreutes afrikanisches Volk mit alter Abstammung und Traditionen. Seit frühen Zeiten sind die Yoruba in erster Linie Bauern. Neben dem Ackerbau ist allerdings auch Handwerk und Handel extrem ausgeprägt. Allgemein bekannt sind die Yoruba vor allem für ihr sehr altes Kunsthandwerk, welches Skulpturen aus Holz, Stein, Lehm und Bronze umfasst. Überwiegend werden menschliche Figuren dargestellt. Neben der Verehrung des einen Gottes (genannt Olodumare) verehren die Yoruba eine Unmenge von weiteren Gottheiten (Orisa), über 400 Götter sind ihnen bekannt. Praktiziert wird unter anderem auch Ahnenkult und Voudou.

Quellenangabe: U.Schluhmeier

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